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Doing Space, Doing Gender

Eine Kooperationsveranstaltung der Medien- und Kunstwissenschaft der HBK und der Stadt- und Architekturforschung der TU Braunschweig.

Kategorien
Kunstwissenschaft, Medienwissenschaften, Hochschule

Veranstaltungsart
Filmvorführungen, Vorträge

Ort der Veranstaltung

Datum
07.01.2020

Datum
14.01.2020

Datum
28.01.2020

Uhrzeit
18:30

Raum ist eine Grundkategorie für das Wahrnehmen und das Denken: Wir können uns nichts vorstellen und nichts sehen, was nicht im Raum ist oder sich im Raum abspielen kann - Raum ist wie eine Möglichkeitsbedingung von allem. Das lehrt die westliche Philosophie, für die Raum wie auch Zeit Kategorien a priori sind. Das Konzept des Doing Space geht nun davon aus, dass diese Vorgängigkeit selbst nur denkbar ist als sozial produzierte: Raum ist, wo wir uns darauf geeinigt haben, wo etwas passiert, wo wir uns treffen, wo etwas gewesen ist... wo Raum nicht in diesem Sinne gemacht ist, können wir nicht von Raum sprechen. Und ist nicht auch Gender hervorgebracht, ein soziales Konstrukt, jedenfalls nicht einfach die nachträgliche Markierung einer vorgängigen materiellen Gegebenheit? Wie überlagern sich Doing Space und Doing Gender?
Das wollen wir im Wintersemester aus verschiedenen disziplinären Perspektiven betrachten. Hier kann es darum gehen, wie Menschen verschiedener Geschlechter Raum produzieren, welche Räume
Männern, Frauen und anderen zugeschrieben werden, wie Orte und Geschlechter sich gegenseitig zu programmieren scheinen – oder sich umprogrammieren. Es kann darum gehen, wie Bilder und andere Medien Räume produzieren, die es vorher nicht gab, um weitere Wege aufzuzeigen; der Film eröffnet eigene Räume, andere Künste erfinden vielleicht nochmals andere. Was natürlich ist, steht immer zur Debatte.

Das Kooperationsseminar mit Beiträgen aus Medien- und Kunstwissenschaft (HBK) und der Stadt- und Architekturforschung (TU) umfasst fünf gemeinsame Vortragsabende, zu denen sich fünf Seminare treffen (MA Medienwissenschaft/Prof. Dr. Heike Klippel, BA Medien-wissenschaft/Prof. Dr. Ulrike Bergermann, MA Kunstwissenschaft/Prof. Dr. Viktoria von Flemming, BA Kunstwissenschaft/Verw.Prof. Dr. Susanne Holschbach, Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt/Prof. Dr. Tatjana Schneider).

Vorträge:

05.11.: Prof. Dr. Annette Brauerhoch (Universität Paderborn): Filmräume, Erinnerungsräume: Das Haus der Familie, Moderation: Prof. Dr. Heike Klippel

19.11.: Ines Schaber (Künstlerin, Berlin): DEAR JADWA – Fotografie im Kontext von Geschichtsschreibung und subjugiertem Wissen, Moderation: Dr. Susanne Holschbach

03.12.: Prof. Dr. Nanna Heidenreich (internationale filmschule Köln): Einschluss / Ausschluss: Migration und Geschlecht, Moderation: Prof. Dr. Ulrike Bergermann

07.01., Filmstudio, Geb. 05, 1. OG, Raum 109 : LOVEMOBIL, Regie und Buch: Elke Margarete Lehrenkrauss, D 2019, 103 Min., im Anschluss ein Gespräch mit der Regisseurin, Moderation: Christian Raupach (TV38)

14.01.: Dr. Torsten Lange / Dr. Gabrielle Schaad: Safe Spaces? Queere Zeit- und Räumlichkeiten in Wu Tsangs Film „Wildness“ (2012), 
Moderation: Prof. Dr. Tatjana Schneider

28.01.: Prof. Dr. Kristin Marek: Un/Doing Repräsentation. Gender und Raum in Natascha Süder Happelmanns „Ankersentrum“, Moderation: Prof. Dr. Victoria von Flemming

Zuletzt bearbeitet von Viola Steinhoff-Meyer, Veranstaltungsmanagement

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