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Franciska Zólyom: Unmögliche Ansichten

Vortrag und Gespräch im Rahmen einer Vortragsreihe des Studiengangs KUNST.Lehramt, auf Einladung von Dr. Christa Sturm

Kategorien
Freie Kunst, Lehramt Kunst, Kunstvermittlung

Veranstaltungsart
Vorträge

Ort der Veranstaltung

Datum
09.01.2020

Uhrzeit
17:00

Die Wahrnehmung unserer Umwelt und der kognitive Zugang zu ihr ist maßgeblich dadurch bestimmt, wie wir uns darin positionieren. Die von Menschen ausgelösten Phänomene der globalen Migration und des Klimawandels machen eine objektive Betrachtung 'von außen‘ unmöglich und führen die Notwendigkeit vor Augen, ökonomisches, ökologisches und politisches Handeln in eine breitere soziale und kulturelle Perspektive zu stellen.
Natascha Süder Happelmanns künstlerischer Beitrag Ankersentrum (surviving in the ruinous ruin) für den Deutschen Pavillon auf der 58. Venedig Biennale thematisierte nicht nur die Unmöglichkeit eines ‚Außen'. Vielmehr legte er den Zusammenhang, in dem er entstand und die daran geknüpften Erwartungen offen und lud Interessent*innen dazu ein, sich während des Entstehungsprozesses auf unterschiedlichen digitalen Plattformen, im Rahmen von Veranstaltungen und im Deutschen Pavillon selbst sinnlich, diskursiv zu engagieren. Im Spannungsfeld von Repräsentation und Präsenz beschäftigt sich der Vortrag mit den Potentialen der dabei entworfenen poetisch-politschen Ästhetik.

Die Referentin Franciska Zólyom, Kuratorin des Deutschen Pavillons 2019, ist Direktorin der Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig.
 

Zuletzt bearbeitet von Viola Steinhoff-Meyer, Veranstaltungsmanagement

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